Startseite / OP-Versicherung: lohnt sie sich?
Lohnt sich eine OP-Versicherung für Hund oder Katze?
Eine OP-Versicherung lohnt sich, wenn Sie eine plötzliche Rechnung von 1.500 bis 3.000 € nicht aus Ersparnissen zahlen könnten. Der Rechner stellt Ihren Beitrag den Kosten einer echten OP gegenüber. Tragen Sie den Beitrag aus Ihrem Angebot ein.
So lesen Sie das Ergebnis
Der Rechner zeigt, wie viele Jahresbeiträge eine einzige Operation ausgleichen würde. Steht dort zum Beispiel 6, dann entspricht die Erstattung für eine OP den Beiträgen von sechs Jahren. Je höher die Zahl, desto eher lohnt sich die Versicherung schon bei einem einzigen Eingriff.
Die Beispielkosten für die Kreuzband-OP und die Magendrehung stammen aus unseren eigenen Rechnern nach GOT im 2-fachen Satz. Die Beiträge sind nur Beispielwerte. Tragen Sie unbedingt den Beitrag aus Ihrem konkreten Angebot ein, denn er hängt stark von Alter, Rasse und Tarif ab.
Wann eine OP-Versicherung sinnvoll ist
Wenn eine große Rechnung Sie in Schwierigkeiten bringen würde. Das ist der wichtigste Punkt. Eine Versicherung ist kein Sparmodell, sondern ein Schutz vor einer einzelnen hohen Rechnung.
Wenn Ihr Tier noch jung und gesund ist. Junge Tiere bekommen günstigere Beiträge, und es gibt noch keine Vorerkrankungen, die ausgeschlossen werden.
Bei Rassen mit bekannten Risiken. Große Hunderassen haben ein höheres Risiko für Kreuzbandrisse und Magendrehungen, manche Rassen für Gelenkprobleme.
Wann Sie eher sparen sollten
Wenn Sie bereits eine Rücklage von mehreren tausend Euro für Ihr Tier haben und diese auch im Ernstfall nutzen würden, kann es günstiger sein, den Monatsbeitrag selbst zurückzulegen. Das gilt besonders bei älteren Tieren, deren Beiträge hoch sind und bei denen viele Erkrankungen bereits ausgeschlossen werden.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
Erstattung bis zum 4-fachen Satz: Im Notdienst darf der Tierarzt bis zum 4-fachen Satz abrechnen. Ein guter Tarif zahlt das voll.
Vor- und Nachbehandlung: Röntgen vor der OP und Nachkontrollen machen einen großen Teil der Kosten aus. Achten Sie darauf, wie viele Tage davor und danach versichert sind.
Wartezeiten und Ausschlüsse: Viele Tarife haben eine allgemeine Wartezeit und für bestimmte Erkrankungen wie Kreuzbandriss oder Hüftdysplasie eigene, längere Wartezeiten.
Selbstbeteiligung und Höchstbetrag: Eine Selbstbeteiligung senkt den Beitrag, eine niedrige Jahreshöchstleistung kann bei großen OPs aber teuer werden.
Erhöhung der Beiträge im Alter: Fragen Sie, ab welchem Alter und um wie viel der Beitrag steigt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen OP-Versicherung und Krankenversicherung?
Eine OP-Versicherung zahlt nur Operationen unter Narkose und oft die Behandlung kurz davor und danach. Eine Krankenvollversicherung zahlt zusätzlich normale Tierarztbesuche, Medikamente und oft einen Teil der Vorsorge. Sie ist deutlich teurer.
Ab welchem Alter lohnt sich eine OP-Versicherung nicht mehr?
Viele Versicherer nehmen Hunde und Katzen nur bis zu einem bestimmten Eintrittsalter auf, oft zwischen 6 und 9 Jahren. Bei älteren Tieren sind die Beiträge hoch. Dann sollten Sie besonders genau rechnen.
Zahlt die OP-Versicherung auch die Kastration?
Eine Kastration ohne medizinischen Grund ist in den meisten Tarifen nicht versichert. Ist sie wegen einer Erkrankung nötig, zahlen viele Tarife.
Gibt es eine Wartezeit?
Ja, meist 30 Tage ab Vertragsbeginn. Bei Unfällen gilt in vielen Tarifen keine Wartezeit. Für Kreuzbandrisse und Gelenkerkrankungen gelten oft längere Wartezeiten.